FAQ - Häufig gestellte Fragen

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Woher kommt der Name Pfadfinder?
Wir schreiben das Jahr 1909. Der Stabsarzt Dr. A. Lion übersetzt das Buch „Scouting for Boys“ von Baden Powell in die deutsche Sprache. Von Anfang an ergibt sich die Schwierigkeit, für das Wort „scout“ eine geeignete deutsche Übersetzung zu finden. Die wörtliche Übersetzung „Späher“ oder „Kundschafter“ ist nicht zu gebrauchen, da sie nur einen kleinen Bruchteil der eigentlichen Bedeutung ausmacht. Der Verleger des Buches führt daher eine Ausschreibung durch, die dieses Problem lösen soll. Die Menge der daraufhin eingehenden Zuschriften ist zwar beeindruckend, doch Vorschläge wie „Jungspäher, Spürer, Feldstreifer, Lauerknaben, Renner, Tummler“ treffen gewiss nicht die Bedeutung des Wortes „scout“, wie es von Baden Powell geprägt wurde. Dr. Lion ist daher fast schon geneigt, das Wort überhaupt nicht zu übersetzen und es einfach in den deutschen Sprachgebrauch zu übernehmen. Da jedoch der Name die Tugenden Ritterlichkeit, Höflichkeit und Nächstenliebe wiederspiegeln soll, schlägt Dr. Lion den Namen „Jungritter“ vor. Wohlwollende Freunde raten ihm jedoch ab, da diesem Wort irgendwie ein mittelalterlich-feudaler Gedanke untergeschoben werden könnte. Ein Anspruch an den Scout ist es, dass er überall seinen Weg zu finden weiß. In der Stadt, auf dem Land, im Gebirge und im Wald. Er muss also ein „Pfadfinder“ sein. Aber die Auslegung dieses Wortes soll nicht nur auf diese praktische Bedeutung beschränkt sein. Dr. Lion schreibt dazu: „Das Suchen und Finden des richtigen Lebenspfades, des Pfades, der zu Gesundheit und Kraft, zur körperlichen und moralischen Festigung der Jugend führt, das soll die Bedeutung des Wortes „Pfadfinder“ sein.“ (Quelle: Das Pfadfinderbuch, Hrsg.: Dr. A. Lion, München, 1909)
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Worin unterscheiden sich Pfadfinder von anderen Jugendgruppen?
Tja, ...
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Warum keine Gummistiefel?
Die stinken an den Füssen...
Klar, Gummistiefel sind billig und bei längerem Aufenthalt auf einer nassen Wiese (z.B. während eines Standlager) unschlagbar wasserdicht.
Doch meist sind wir unterwegs, und dann werden diese Vorteile alle unwichtig. Was dann zählt, ist ein Schuh, der dem kindlichen und jugendlichen Fuß einen festen Halt gibt, bei dem man in unwegsamen Gelände im Fußgelenk nicht umknicken kann, und der dem Fuß Luft zum Atmen gibt. Denn duch die mangelnde Atmungsfähigkeit des Gummistiefels friert man im Winter und schwitzt man im Sommer.
Und wer will schon seine Pfadfinderfreunde abends in der Kohte mit Schweißfüßen belästigen?
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